Zielgruppe der Notfallseelsorge sind:

  • Primär Geschädigte (Unfallopfer oder durch Notfälle direkt geschädigte Menschen)
  • Sekundär Geschädigte (Unverletzte Beteiligte, Unfallzeugen, Angehörige der primär Geschädigten)
  • Helfende (Psychosoziale Hilfe für Angehörige von Rettungsdienst, Feuerwehr und anderer Helfer)

Notfallseelsorge in Thüringen

Notfallseelsorge ist in Notfällen und Krisensituationen "erste Hilfe für die Seele"

Die Notfallseelsorge bietet Solidarität an. Die Betroffenen bleiben nicht allein mit ihrer seelischen Last. Sie sucht erste Verarbeitungshilfen durch ihre Begleitung in der ersten Not zu bieten und vermittelt durch ihr Netzwerk sozialpsychiatrische Angebote, Kontakte zu Kirchgemeinden und organisatorische Beratung. Die Notfallseelsorge ist fest in das Netzwerk des Katastrophenschutzes Thüringen unter dem Begriff "Psychosoziale Notfallversorgung" (PSNV) eingebunden. In Thüringen existieren in allen Kreisen und kreisfreien Städten Teams der Notfallseelsorge oder der Krisenintervention (KIT).

Die Notfallseelsorge für Jena und den Saale-Holzlandkreis ist

über die Rettungsleitstelle

erreichbar