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Religiolexikon

Rosenkreuzer

GND-Nummer

2079851-9

Oberbegriff
  • Organisation
Synonyme
  • Bruderschaft der Rosenkreuzer
  • Fraternitaet Christi des Rosenkreuzes
  • Rosenkreuzer-Gemeinschaft e.V. in Deutschland
  • Rosicrucian Fellowship. Deutsche Zentralstelle
  • Rosenkreuzer-Gemeinschaft in Deutschland
  • Rosenkreuzer-Bewegung in Deutschland
  • Brüder des Rosen-Creutzes
  • Rosen-Creutz
  • Rosen-Creuz
  • Orden des Rosenkreutzes
Kurztext

"Rosenkreuzer, früher Rosencreutzer, ist die Bezeichnung verschiedener spiritueller Gemeinschaften. Sie sind nach dem legendarischen literarischen Charakter Christian Rosencreutz benannt." (Wikipedia, Stand: 23. 01. 2019)

Haupttext

Es ist die Bezeichnung für einen nach der Art freimaurerischer Bünde organisierten esoterischen Bund, der sich in der Tradition der Tempelritter stehend versteht. Diese mystische Glaubenslehre wurde vonJohann Valentin Andreae (1586 - 1654) entwickelt. Der Name "Rosenkreuzer" geht auf die von Valentin geschaffene literarische Figur Christian Rosencreutz zurück. Diese Figur und deren Wirken wurde zum Vorbild geheimer Bruderschaften wie z. Bsp. der Fraternitas Rosicruciana oder später der Universitas Esoterica für Rosenkreuzer Meditation. Die Rosenkreuzer sind kein homogenes Phänomen, sondern das Gedankengut von Andrae erscheint in vielfältiger Form in den unterschiedlichsten Geheimbünden. In unserem Jahrhundert entstanden drei neue Rosenkreuzergemeinschaften, die auch alle in den neuen Bundesländern durch Vorträge und "Informationsangebote" aktiv sind:

  • Antiquus Mysticum Ordo Rosae Crucis AMORC
  • Internationale Schule des Rosenkreuzes e. V./ Lectorium Rosicrucianum
  • Esoterische Gemeinschaft Sivas

Nach den mir vorliegenden Informationen veranstalteten die oben genannten Gruppen unmittelbar nach 1989, vor allem aber das Lectorium Rosicrucianum Informationsveranstaltungen in fast allen Städten Thüringens. Hierzu wurde durch Flugblätter, Zeitungsannoncen und Edelbroschüren im kostbarsten Druck geworben.

Zusammenfassung

Die Veranstaltungen, die ich zwischen 1990 und 1995 kennen gelernt habe, waren mit ihrer bombastischen Geheimlehre wenig überzeugend. Nach der Zahl der Besucher (je 7 - 10 Interessenten) zu urteilen, dürfte auch die Wirkung in der Öffentlichkeit nicht sehr groß gewesen sein.

Bibliographie

Deutsche Nationalbibliothek

Index Theologicus

Quellenlinks
Link zu Wikipedia
Autoren Winfried Müller
Geändert 27.01.2021