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Bürgerrechtsbewegung Solidarität

GND-Nummer

10363899-4

Oberbegriff
  • Partei
Synonyme
  • BüSo
Verwandte Begriffe
Kurztext

Politisch extrem konservative Partei, die maßgeblich von Lyndon LaRouche und seiner Frau Helga Zepp-LaRouche beeinflusst ist. Ihre Geschäftsstelle befindet sich in Mainz. Sie ist die Nachfolgerin der Europäischen Arbeiterpartei (EAP).

Haupttext

wie schon in den frühen neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts die Europäische Arbeiterpartei, treten sie für ein globales Eisenbahnkonzept ein, welches nach ihrer Meinung die Weltwirtschaft beflügeln soll.

Die Bürgerrechtsbewegung wurde 1992 auf einer Konferenz mit dem Titel "Frieden durch Entwicklung" gegründet. Zu ihrer Vorsitzenden wurde Frau Helga Zepp-LaRouche, die Ehefrau von Lyndon LaRouche gewählt. 1984 wurde das "Schiller-Institut e.V" ins Leben gerufen, um gegen die Abkopplung der USA von Westeuropa zu kämpfen.

Folgende Ziele werden vertreten:

"Seit ihrer Gründung 1992 ist die Partei Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) die einzige Partei in Deutschland, die von Anfang an vor dem Zusammenbruch des spekulativen, globalisierten Weltfinanz- und wirtschaftssystems gewarnt und eine neue gerechte Weltwirtschaftsordnung gefordert hat. Die BüSo-Bundesvorsitzende Helga Zepp-LaRouche setzte zu diesem Zweck 1998 eine Kampagne zur Schaffung eines „Neuen Bretton Woods"-Systems in Gang, die zwischenzeitlich von vielen internationalen Persönlichkeiten unterstützt wurde.

Die BüSo verteidigt das Recht auf Leben gegen alle Versuche brutaler Sparpolitik, menschliches Leben nach Kostendenken zu bewerten. Sie versteht sich als Teil einer internationalen Bürgerrechtsbewegung, die für die unveräußerlichen Rechte aller Menschen kämpft. Ihr Name ist auch ihr Programm. Solidarität mit den Nachbarn im eigenen Land, aber auch in anderen Ländern, vor allem in Afrika, ist die Voraussetzung zur Lösung der Krise. -- weiterlesen: „Wofür steht die BüSo?“ " (http://www.bueso.de/programm [Stand: 08. 01. 2015])

Folgende Organisationen und Publikationen sind der EAP zuzurechnen:

Zusammenfassung

Bei der Betrachtung der Ziele des Organisationsnetzwerkes von LaRouche fällt auf, daß seine Ansichten von extrem links zu extrem rechts schwanken. Einmal vertritt er nazistische Parolen, andermal linksradikale. Momentan scheint die Organisation wieder mal auf dem "links-Trip" zu sein.

Die Partei tritt in fast allen größeren Städten Deutschlands mit einem ziemlichen Werbeaufwand auf. Für den Autoren ist die finanzielle Situation der Partei nicht nachzuvollziehen. Zwischen Auftreten und tatsächlicher Mitgliederstärke, so scheint es mir, besteht ein Widerspruch.

Bibliographie

Deutsche Nationalbibliothek

Autoren Winfried Müller
Geändert 28.05.2018